Mit viel Elan, Kreativität und Ideenreichtum widmeten sich die Ethikschülerinnen und -schüler der vierten Jahrgangsstufe in den vergangenen zwei Wochen dem Thema Kinderrechte. Auslöser war die spontane Anfrage von Lese- und Literaturpädagogin Nadine Hochrein, sie bei einem spannenden Pilotprojekt zu unterstützen. Die Kinder der beiden Ethikkurse durften sich per Wahl je eines von drei vorgegebenen Kinderrechten aussuchen und dazu je einen BÜCHERALARM-Podcast aufnehmen. Die Wahl fiel auf Artikel 24 (Recht auf Gesundheitsvorsorge, sauberes Wasser, Umwelt und gesunde Ernährung) und auf Artikel 31 (Recht auf Freizeit, Spiel, Kultur und Kunst). Zusammen mit ihren Ethiklehrerinnen Mila Otto und Modesta Schubert entwickelten die Kinder tolle Ideen für ihre Podcast-Folgen und durften gruppenweise zu Frau Hochrein in das mobile „Aufnahmestudio“ in die Schulbücherei gehen. Eine ganz besondere Besucherin erwartete uns am letzten Aufnahmetag: Frau Egenolf besuchte unsere Ethikstunde, um für die Offenbach Post zu berichten.
Was haben wir gelernt?
Wir haben gelernt, dass wir eine Stimme haben, die gehört werden will!
Wir haben gelernt, dass es wichtig für Kinder ist, ihre Rechte zu kennen!
Wir haben gelernt, dass wir dankbar sein können, weil wir so gut leben dürfen, denn das ist nicht überall so!
Wir haben gelernt, dass wir etwas eigenes erschaffen können, indem wir uns ganz viele Gedanken machen und darüber sprechen!
Am 29.9.2026 feiern wir in unserer letzten Ethikstunde vor den Herbstferien unsere Podcast-Release-Party. Die beiden Podcasts werden auf dem Kanal Bücheralarm-Wissen und überall da, wo es Podcasts gibt, veröffentlicht. Der Zeitungsbericht erscheint in der Offenbach Post.
Wir sind stolz darauf, seit dem 15. Mai 2018 – neben unserem Spielezimmer und unserem Kreativraum – auch einen eigenen Experimentierraum nutzen zu können. Dieser wird sowohl im Rahmen des Sachunterrichts der einzelnen Klassen als auch im pädagogischen Ganztagsangebot genutzt.
Ein Überblick über unsere elf Werkstätten:
Wir sind stolz darauf, nun seit dem 15. Mai 2018, neben unserem Spielezimmer und unserem Kreativraum, auch einen eigenen Experimentierraum zu haben.
Wie kam es dazu?
Frau Schneider besuchte am Anfang dieses Schuljahres unseren ehemaligen Lehramtsanwärter Herrn Zange in seiner neuen Schule in Berlin und berichtete begeistert vom dortigen Experimentierraum. So entstand im Kollegium gemeinsam der Wunsch, dies auch an unserer Schule zu verwirklichen.
Im Laufe des Schuljahres bemühte sich unser Förderverein durch Teilnahme an einigen Ausschreibungen und Wettbewerben immer wieder darum, einen finanziellen Grundstock hierfür zu schaffen. Im Januar gelang es – durch das von Frau Völker konzipierte Konzept für einen Experimentierraum –, die ortsansässige Firma ANWR Group für unser Vorhaben zu gewinnen. Die ANWR Kinderhilfe spendete für die Ausstattung 11.500 Euro. Mit dieser gewaltigen Summe konnte eine große Grundausstattung angeschafft werden.
Der Schwerpunkt liegt auf den Experimentierwerkstätten der Firma Merlin. Hier wurde eine Auswahl von zehn Werkstätten angeschafft. So können unsere Schüler:innen nicht nur bauen und planen, sondern auch mit Wasser, Luft, Magnetismus und vielem mehr experimentieren.
Das Besondere an diesen Werkstätten ist der Onlinezugang für alle Lehrer:innen und Schüler:innen. Im Onlineportal können zu allen Werkstätten die zugehörigen Karteien, aber vor allem auch Versuchsvideos angeschaut werden.
Frau Enders unterstützte als Betreuerin der Firma Merlin das Team des Experimentierraums (Frau Heckler, Frau Rah und Frau Völker) tatkräftig beim Einrichten des Raumes und der Durchführung des Projekttages zur Einweihung.
Auch der Kreis Offenbach leistete seinen Beitrag mit zwei Schränken, sechs Laptops und einem WLAN-Anschluss. So gibt es nun im Keller einen Raum mit einer Menge Möglichkeiten zum Forschen, Tüfteln und Experimentieren. In einem Bereich des Raumes können die Kinder eigenständig Materialien erkunden und Versuche durchführen, während man im anderen Teil des Raumes nur gemeinsam mit Lehrkräften aktiv werden kann.
Zur Einweihung erschienen zahlreiche Gäste. Nicht nur Thomas Weil, als Vorstand der Firma ANWR, sondern auch Landrat Oliver Quilling, Landtagsabgeordneter Frank Lortz, Frau Enders (Firma Merlin) und die (ehemalige) Bürgermeisterin Ruth Disser konnte Frau Schneider im offiziellen Teil begrüßen. Auch Herr Herber vom Förderverein und zahlreichen Elternbeiräte waren anwesend. Die Schüler:innen waren alle sehr aufgeregt, denn nach den Eröffnungsreden hatten sie die Möglichkeit, in sechs verschiedenen Räumen einen Großteil der neu angeschafften Experimentierwerkstätten in Kleingruppen auszuprobieren. Von der Kugelbahn über Brückenbauen, Strom, Technik und Magnetismus gab es viel zu tüfteln. So war der Kommentar einiger Schüler:innen:
„Das ist einer der allerbesten Schultage überhaupt!“
Rundum ein gelungener Tag!
Sowohl alle Schüler:innen als auch Lehrer:innen freuen sich darauf, das vielfältige Angebot im Unterricht und im Ganztagsangebot auszuprobieren.
Der Mensch spielt nur,
wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.Friedrich Schiller, Sämtliche Werke 1-5 – Ästhetische Erziehung
Pünktlich zum Schulfest am 05. Mai 2012 weihten wir unser neues Spielezimmer ein.
Die Grundausstattung hierfür haben wir mit unserem Konzept zu „Spielen macht Schule“ gewonnen. Um Schüler:innen das Lernen zu erleichtern, haben das TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm und der Frankfurter Verein „Mehr Zeit für Kinder“ 2007 die Initiative „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen.
Das Angebot wächst ständig und verfügt über zahlreiche Gesellschafts-, Lern- und Konzentrationsspiele bis hin zu Lego, Playmobil und einem Kaufladen.
Die Resonanz, vor allem die der Kinder, ist nach wie vor überwältigend und oft ist das Zimmer voll mit fröhlich spielenden Schülern und Schülerinnen.